wanderschaft
@wanderschaft@grenzland.club
Was mir spontan am meisten auffällt ist der Verlauf der Zeit der auf dem Boot so anders ist. Wieviel Strecke schaffen wir in einer Stunde? Wegen der Strömung nur vier, oder die üblichen acht unter Maschine, oder vielleicht sogar zehn Kilometer bei guten Bedingungen unter Segeln? Die langsame Bewegung durch das Land lässt so viel Zeit für Beobachtungen und Überlegungen. Der Leuchtturm von Norderney kommt irgendwann in Sicht, wird langsam größer, nach einer Stunde querab, und nachdem wir schon lange vorbei sind, ist er immernoch als Bezugspunkt hinter uns zu sehen.
Ich liebe es, mich dem Rhythmus der Tide zu fügen. Wenn kein Wasser da ist, können wir nicht fahren. Morgen nach Baltrum? 5:30 aufstehen! Und wenn der Strom aus der falschen Richtung kommt, ist es wohl besser zu warten ... ich setz' mal Teewasser auf.
Ganz besonderer Dank gilt meinen Mitsegler*innen! Ohne Euch hätte ich die Reise nicht so machen können! @jul8@mastodon.social 🙂
Aber die Reise ist ja noch nicht vorbei. In zwei Wochen geht es mit der nächsten kleinen Etappe weiter, und ich freue mich schon auf die nächste Insel!
PS: Ich glaube ich habe den Fotoapparat auf dem Boot liegen lassen.